von Wieland Sacher und Christian Zarneckow

Wer sein Produktionsumfeld optimieren möchte, versucht Abläufe zu verbessern schaut dazu auf die Daten im ERP-System, oder analysiert und vergleicht (Benchmark) sich mit seinen Wettbewerbern. Dabei vernachlässigen viele eine Reihenweise wichtige Aspekte sträflich: Warum nutzen Sie nicht alle zur Verfügung stehenden Daten ohne Wenn und Aber und geben diesen einfach eine Stimme?

Fragen Sie einmal einen Werk-, oder Produktionsleiter, ob er eine nicht unbeträchtliche Menge Geld investieren möchte für eine Analyse der Prozesse einer Produktionslinie. Wahrscheinlich wirft er Sie hochkant aus dem Büro.

Das ändern sich, wenn Sie Ihm sagen, dass Sie eine effektive Methode kennen, die helfen kann, die Investition für seine neue Produktionsanlage einzusparen, da die benötigten Kapazitäten mit der bereits bestehenden Anlage zur Verfügung stehen können.

Wahrscheinlich lädt er Sie zu einem persönlichen Gespräch ein, um das Thema in einem kleinen Kreis näher zu erörtern. Am Ende ist schließlich das Ergebnis entscheidend.

Leider wissen viele Manager noch nicht, wie gute Daten und Informationen aus allen produktionsnahen Bereichen oder externen Quellen, wie dem Qualitäts- und dem Instandhaltungsmanagement, die Abläufe nachhaltig beeinflussen können.

In jedem Fall ist dieser Aspekt in so gut wie jedem Unternehmen ausbaufähig.

Handeln Sie konsequent und machen Sie mehr Wissen aus Ihren Daten, indem Sie Ihren Daten eine Stimme geben. Dabei sollten Sie folgende Gedanken einbeziehen, denn analytisches Datenmanagement folgt in der Regel diesen 6 Strategien:

  • Nutzen Sie alle Daten – ohne Wenn und Aber – auch die, die scheinbar keine sind: Daten entstehen immer und überall und sind zum unschätzbaren Wert geworden. Lassen Sie diese Daten nicht ungenutzt versickern. Leiten Sie daraus Informationen für neue Ideen, Korrekturmaßnahmen oder Strategien ab.
  • Machen Sie mehr Wissen aus Ihren Daten: Verknüpfen Sie Ihre Daten mit anderen produktionsnahen oder externen Informationen. So erhalten Sie neue Ideen und Einblicke an die Sie vorher noch gar nicht gedacht hätten.
  • Suchen Sie in der Gegenwart und in der Zukunft, denn nur mit den Informationen, auch über Planungen und Ziele, können verlässliche Aussagen über Veränderungen, die heute entstehen und morgen wirken getroffen werden.
  • Stellen Sie diese Informationen in Echtzeit zur Verfügung: Nutzen Sie mobile Technologien (Smartphone. Tablet etc.), um die Informationen schnell und einfach zur Verfügung zu stellen und Entscheidungen abzuleiten.
  • Fördern Sie den Dialog zwischen Fachabteilung und IT: Schaffen Sie eine Grundlage, dass alle vom Gleichen sprechen. Fördern Sie den übergreifenden Austausch, denn nur so werden aus Ihren Daten auch Potenziale.
  • Nutzen Sie eine tragfähige Technologie und planen Sie voraus:
    Machen Sie keine Kompromisse, wenn es um die Qualität Ihrer Daten geht. Entwickeln Sie einen Lösungsbaukasten, mit der Sie die Verarbeitung automatisieren können.

Bei der Einführung von Industrie 4.0 begegnen uns in den klein- und mittelständischen Unternehmen (den KMU) immer wieder die gleichen Fehler. Sie tauchen vor allem in drei Bereichen auf: im Einsatz von Maschinen, im Personal-Management und bei der Transformation der Organisation des Unternehmens.

Damit zusammen hängt das Problem der ungenügenden Datenbasis, das uns ebenfalls oft in solchen KMU begegnet. Denn wenn die Datenbasis fehlerhaft ist, oder ganze Bereiche oder Muster nicht erkannt werden, gleicht die Steuerung des Unternehmens einem Blindflug. Dann wundert sich das Management, warum die Ziele nicht erreicht werden, warum niemand weiß, wieso die Umstellungen in den Linien nicht greifen, und warum die Mitarbeiter unzufrieden sind.

Nur wenn die Datenbasis in Ordnung ist, kann man die Ursachen für Fehler genau identifizieren. Das gilt auch in Gebieten, die auf den ersten Blick gar nichts mit der Technik zu tun haben, wie zum Beispiel die Weiterbildung. Vielleicht macht ein Unternehmen hier gar keine Fehler und verhält sich vorbildlich. Wenn aber trotz allen Aufwandes die Produktivität nicht steigt und man weiß nicht warum, ist das ganze Industrie 4.0 Projekt in Frage gestellt, und man kommt auf keinen grünen Zweig.

Im Folgenden schauen wir uns die wichtigsten Fehler an, die immer wieder gemacht werden. Danach beschäftigen wir uns mit den Unzulänglichkeiten der Datenbasis, und wie man diese abstellt.

Als Spezialist für die Analyse und die visuelle Aufbereitung von komplexen Datenstrukturen unterstützt XINFO seit Jahrzehnten Unternehmen aus der produzierenden Industrie. Eines unserer modernsten Programme ist das Performance Center.

Es ist eine Auswertungssoftware, die vor allem unter den Bedingungen einer digitalisierten Fertigung nach Industrie 4.0 eingesetzt wird. Sie funktioniert sowohl in der Großindustrie als auch in den mittelständischen Betrieben, wobei sie vor allem in letzteren wegen der günstigen Kosten den Einstieg in die digital organisierte Produktion sehr erleichtert.

XINFO ist der Spezialist für die Analyse und die visuelle Aufbereitung von komplexen Datenstrukturen aus der Fertigung und der Produktion. Mit einer wissenschaftlich fundierten Methode erzielen wir bei unseren Kunden Effizienz- und Qualitätssteigerungsraten von bis zu 30%, und das erfolgreich seit mehr als 30 Jahren. Unter den Bedingungen der kommenden Umstellung der Produktion auf Konzepte aus Industrie 4.0 stellen wir maßgeschneiderte Verfahren zur Verbesserung der Wertschöpfung zur Verfügung.

Wir unterstützen Werks- und Produktionsleiter bei der Beantwortung von Fragen wie z.B.:

·         Wie erfülle ich die definierten Ziele durch exzellente Wertschöpfung und nachhaltige Verfolgbarkeit.

·         Wie kann ich meinen Bereich noch effizienter gestalten.

·         Wie ziehe ich mehr Nutzen aus den verfügbaren KPIs.

Dabei ist es egal, welche Plattform zum Einsatz kommt – es wird die für die spezifische Aufgabenstellung beste Lösung gesucht. Dies kann eine Desktop-Anwendung, eine Website oder eine App sein. Wichtig ist, dass der jeweilige Mehrwert genutzt wird, um ein optimales Ergebnis für den Nutzer zu erzielen. Überzeugendes Design und Usability runden unsere Lösungen ab.

Die OEE (Overall Equipment Effectiveness; Deutsch = Gesamtanlageneffektivität) ist eine Kennzahl, die in der produzierenden Industrie oft genutzt wird. Sie misst die ungeplanten Verluste einer ganzen Anlage. Dabei berücksichtigt Sie Daten aus drei Bereichen: die Verfügbarkeit der Produktionslinie, der Leistung der Produktionslinie und der Qualität der hergestellten Produkte. Sie fasst damit die Organisation des Fertigungsprozesses, die hergestellten Stückzahlen und die Eigenschaften des Produkts zusammen.

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ist ein vorgeschriebenes Instrument, das im Bau eingesetzt wird. Es dient dazu, Planungssicherheit zu gewährleisten und Kostenüberschreitungen zu verhindern. XINFO hat ein solches Instrument für die Digitalisierung der Produktion eingeführt, denn auch hier gibt es regelmäßig höhere Kosten als gedacht, und immer wieder kommen Änderungen des Plans vor.

Werte schaffen Wert

Werte schaffen Wert

In der Jahreszielplanung für die Jahre 2016/2017 hatten wir gesehen, dass eine partnerschaftliche Art des Umgangs miteinander positive Auswirkungen auf die alltägliche Arbeit in der Firma hat, denn es führt zu einer höheren Akzeptanz für die Sichtweisen anderer. Und nicht nur das: diese Art wirkt sich auch auf den Umgang mit den Kunden aus. Beides zusammen trägt wesentlich dazu bei, die Umsatzziele zu erreichen und gleichzeitig die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen.