Google fordert nach Entwicklern nun auch kreative Menschen dazu auf, sich an dem Google Glass Projekt zu beteiligen. Außerdem zeigt Google in Bildern und einem Video Eindrücke davon, wie die Datenbrille im Alltag angewendet werden könnte.

(Bild: Google)

Neue Website

Auf einer neuen Website zeigt Google in Bildern und in einem Video die aktuelle Version der Google Glass Datenbrille und wie sie eingesetzt werden kann. Das System lässt sich mit Sprachkommandos steuern. Man kann zum Beispiel mit simplen Befehlen Fotos aufnehmen oder Videos aufzeichnen und diese gleich in sozialen Netzwerken veröffentlichen und darüber diskutieren. Außerdem werden Nachrichten angezeigt und man kann jegliche Art von Informationen über die Umwelt abrufen, in der man sich momentan aufhält. Zudem ist die Brille selbst kleiner und leichter geworden als vorangegangene Versionen, sodass Google dem Ziel immer näher kommt, Technik als Erweiterung der menschlichen Sinnesausstattung anzubieten. Man kann das Gerät so einfach benutzen wie das Auge oder das Ohr. Es ist da, wenn man es braucht, und wenn man es nicht braucht, denkt man nicht daran. Weitere Informationen hierüber finden Sie in dem Artikel Der menschliche Körper geht ans Netz auf netzwertig.com.

Marktreife

Ein konkreter Termin, wann die Datenbrille erhältlich ist, wird weiterhin nicht genannt, da das Projekt immer noch in der Entwicklung ist. Vor 2014 wird man wohl nicht mit der Marktreife rechnen können. Inzwischen soll der Kreis der Personen erweitert werden, die Google Glass testen können: nicht mehr nur Entwickler erhalten Zugriff, sondern auch kreative Menschen, die in den USA wohnen. Bewerben kann man sich bis zum 27. Februar über Google+ oder Twitter. Der Preis – falls man überhaupt angenommen wird – ist: 1500 Dollar (plus Steuern) für eine Vorabversion der Brille.