Jahresarchiv: 2015

Selbst einfache Produkte werden heute oft mit Beteiligung Dutzender Firmen hergestellt, die in verschiedenen Teilen der Welt liegen. Man nennt das Globalisierung. Jeder hat dieses Wort schon einmal gehört. Egal ob man damit Ängste oder eine gute Gelegenheit zur Kostensenkung verbindet, eines kann man dem Thema nicht absprechen: es ist bedeutend. Es ist sogar so bedeutend, dass die Wirtschaft ganzer Länder davon abhängt, wie sie damit umgehen.

Die rasanten Entwicklungen in der IT führen dazu, dass immer mehr Daten anfallen. Durch Industrie 4.0 sollen diese Daten besser genutzt werden und zu effizienteren Prozessen führen. Die Anwendungen funktionieren wie ein Teleskop: Man erkennt einen Lichtpunkt und zoomt bei Bedarf immer weiter in die verdichteten Daten hinein. Mobile Applikationen machen diese Analyse jederzeit und überall verfügbar. Vieles ist jedoch noch Theorie. Wir zeigen Ihnen anhand konkreter Beispiele, was heute schon möglich ist und wie dadurch Ihre Arbeit vereinfacht wird.

Dieser Beitrag ist der zweite Teil des Artikels über Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die gesamte Gesellschaft. Es geht darum, ob es wirklich gerechtfertigt ist, die Umstellung der Produktion nach den neuen Prinzipien als Revolution zu bezeichnen. Dazu müsste diese Umstellung Folgen haben, die mit denen der vorangegangenen Stufen der industriellen Revolution vergleichbar sind, als die Arbeit sich völlig veränderte und es sogar zu sozialen Katastrophen kam. Die Gesellschaft als Ganzes wandelte sich, was oft mit großen Anpassungsschwierigkeiten verbunden war. Wenn das aber nicht der Fall ist, sollte man Industrie 4.0 eher als evolutionären Prozess bezeichnen.

Dieser Artikel handelt von den Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die gesamte Gesellschaft. Er besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil, den Sie gerade lesen, beschäftigt sich damit, dass die Einführung einer neuen Art der Produktion immer auch eine Infrastruktur braucht, damit die Technik sich durchsetzen kann. Wenn  man also eine neue Technik beurteilen will, muss man auch außerhalb der Fabriken schauen, gerade wenn die Veränderungen als Revolution angekündigt werden. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns damit, ob Industrie 4.0 wirklich eine Revolution ist, oder ob sie doch eher einer Evolution gleicht.

Wir haben ein kurzes Video erstellt, das zeigt, was mit der XINFO Smart Home Control App möglich ist. Da die ersten HomeKit-Geräte erst in diesen Tagen erscheinen, haben wir für unsere Tests einen Prototypen auf Raspberry-Pi-Basis gebaut. Im Video zeigen wir, wie man mit der App einen LED Leuchtstreifen steuert, die Farbe ändert und die Sättigung anpasst.

Die App wird in Kürze im Apple AppStore verfügbar sein.

Mehr zur App und unsere White-Label Lösung lesen Sie hier.

simdoku iOS App Telemedizin

Der Bereich der Telemedizin wird immer wichtiger. Krankenhäuser, Ärzte und Unternehmen haben erkannt, dass sich durch Vernetzung und mobile Geräte neue Möglichkeiten in der Behandlung von Patienten ergeben. Auch im Bereich der Ausbildung von Ärzten und in der Forschung gibt es die verschiedensten Ansätze. XINFO hat zusammen mit Herr Dr. Flemmer vom Uni-Klinikum Großhadern und Herrn Dr. Alex Staffler vom Zentralkrankenhaus Bozen die simdoku App entwickelt. Diese unterstützt das Training von Ärzten im Bereich der Neonatologie. Die Ansätze und Vorteile möchten wir folgend erklären.

Das Einsatzgebiet
simdoku wurde speziell zur Anwendung in der Neonatologie der Kliniken in Großhadern und Bozen entwickelt. In diesen Stationen werden Frühgeborene zur Welt gebracht und behandelt. Dazu gehört die Versorgung in der Intensivstation unmittelbar nach der Geburt, bis hin zur mehrwöchigen Versorgung auf der Kinderstation. Wenn es nach der Geburt zu Komplikationen kommt, sind in einigen Fällen wiederbelebende Maßnahmen notwendig. Diese richten sich nach einem definierten Schema. Dazu gehören z.B. die künstliche Beatmung, Herzdruckmassage und die Verabreichung von Adrenalin.

Wenn wir bei XINFO mit Führungskräften aus den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) über Industrie 4.0 reden, werden wir immer mit den gleichen Themen konfrontiert: Das bringt noch nichts und es ist zu teuer. Deshalb haben wir diesen Blog-Beitrag geschrieben, in dem wir uns genau mit diesen Themen beschäftigen. Wir zeigen Ihnen, dass die neuen Konzepte heute schon nutzbar sind und dass sie sich lohnen – auch in kleineren Betrieben.

Als Firma für App-Entwicklung bekommen wir viele Anfragen und Ideen zu Apps. Dadurch entsteht ein Überblick darüber, was am Markt gefragt ist, und was für Erwartungen die Kunden haben. Es kommt dabei öfter vor, dass solche Erwartungen nicht realistisch sind, und einem Erfolg entgegenstehen. Deshalb haben wir eine Artikelserie konzipiert, die auf Mobile Zeitgeist zu lesen ist. Dort gehen wir den wichtigsten Fragen nach, die man sich vor der Umsetzung einer App-Idee stellen sollte.

 

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Die Anpassungen der Produktion in einer Smart Factory nach den Prinzipien von Industrie 4.0 bestehen darin, dass eine dezentrale Intelligenz sowie die Fähigkeit zur Selbststeuerung in die Fertigungsmaschinen eingebaut sind. Zudem sind die Maschinen miteinander vernetzt. Dadurch ergibt sich die hohe Flexibilität und die Fehlertoleranz des Fertigungsprozesses.

Automatisierung_Schichten_02Traditionelle Arten der Vernetzung  können diese Prinzipien aber nicht genügend unterstützen, weil sie zen­tra­lis­tisch organisiert sind. Egal welche Topologie gewählt wird – immer sind die Fertigungsmaschinen mit den Steuerungssystemen (SCADA, SPS) verbunden, diese mit dem Manufacturing Execution System (MES) und dieses wiederum mit dem Enterprise Ressource Management (ERP) System auf der obersten Ebene. Die Steuerbefehle kommen von oben; die Ergebnisse werden detailliert zurückgemeldet und an die richtige Ebene weiter gereicht.

Solche Systeme müssen sehr viele Daten verarbeiten und sich genau an die festgelegten Regeln halten. Damit sind sie zwar unverzichtbar, aber auch starr und wenig flexibel. Das heißt: sie sind den zentralen Prinzipien von Industrie 4.0 entgegengesetzt.

Deshalb ist es in Zukunft wahrscheinlich, dass zumindest auf der Produktionsebene nicht-zentralistische Topologien eingesetzt werden. Denn die Produktionssysteme (die CPPS) haben durch ihre eingebaute Intelligenz die Fähigkeit zur Selbststeuerung. Auf die damit verbundenen Vorteile und Möglichkeiten zur Kostensenkung wird niemand verzichten wollen, nur weil das alte Netzwerk in der Vergangenheit so gut funktioniert hat.

XINFO Smart Home Control ist eine App für iOS, mit der man einfach und intuitiv die Geräte in jedem Haus steuern kann. Für Unternehmen haben wir eine White-Label-Lösung erstellt, die einen schnellen Einstieg in den Bereich Smart Homes möglich macht. Sie können damit eigene Farben benutzen und Ihr Firmenlogo verwenden. Selbstverständlich sind wir aber auch in der Lage, die App vollständig für Sie zu individualisieren – sogar andere Protokolle können dann benutzt werden.