Monatsarchiv: Februar 2015

Mobile Enterprise

Was kostet eine App?

Auch wir werden immer wieder mit der Frage „Wie viel kostet eine App?“ konfrontiert, ohne genaueres über die Anforderungen zu wissen. Eine Antwort darauf kann nur so viel Wahrheit enthalten wie die Antwort auf die Frage „Was kostet ein Auto?“. Um aber zumindest einen Anhaltspunkt zu haben, kann man auf Durchschnittswerte zurückgreifen.

Eine Umfrage von kinvey unter CIOs zeigt, wie viel Unternehmen für die Entwicklung von Enterprise Apps durchschnittlich ausgeben: 270.000,-$. Primäres Ziel ist dabei die Senkung von Kosten und die Steigerung der Produktivität.

Warum Ziele verfehlt werden

Trotz der hohen Entwicklungskosten, die sicherlich über dem europäischen bzw. deutschen Durchschnitt liegen, sind 24% der Verantwortlichen mit dem Entwicklungsprozess unzufrieden. Dies liegt laut der Umfrage vor allem an dem produkt- und funktionsgetriebenen Ansatz, den 75% der Befragten haben – nur 25% lassen sich durch eine zentrale mobile Strategie leiten. Es werden also spezifische Lösungen für spezifische Problemstellungen erstellt. Dadurch werden sehr viele Insellösungen geschaffen, welche jede für sich hohe Kosten verursacht. Synergieeffekte bleiben außen vor.

Was Sie besser machen können

Unser Redakteur Ralf Wienken hat einen Artikel zu „Künstlicher Intelligenz: Ein Mythos als Religion“ veröffentlicht.

Darin geht es darum, dass es seit Jahrhunderten eine große Angst gibt: Künstliche Intelligenz in Maschinen könnte Bewusstsein entwickeln und eines Tages aus rein rationalen Gründen keine Menschen mehr wollen – und dann unsere Zivilisation auslöschen. Davor aber müssen wir keine Angst haben. Maschinen werden in absehbarer Zeit keine menschlichen Eigenschaften entwickeln.

Sie finden den Artikel auf der t3n-Website: http://t3n.de/news/kuenstliche-intelligenz-mythos-591964/.

Digitale Daten gehören zu unserem privaten wie auch geschäftlichen Alltag. Die Spionage durch Geheimdienste zeigt jedoch, dass wir uns gezielt um den Schutz vor Abhörung kümmern müssen. Dies gilt besonders in mobil-ausgerichteten Unternehmen.

Anfällige Daten

Das Thema Datensicherheit ist spätestens seit dem NSA-Skandal in aller Munde. In einem Artikel bei Zeit Online weist der Anwalt Niko Härting auf die Herausforderungen hin, die staatliche Überwachung zu kontrollieren. So sei eine Klage vor dem Verfassungsgericht schwierig, da dort eine persönliche Betroffenheit vorausgesetzt wird, welche kaum nachzuweisen ist. Dadurch bleibt rechtswidriges Verhalten des BND ungeahndet.

Die Skandale rund um die Nachrichtendienste zeigen immer wieder, wie anfällig unsere Daten sind und wie leicht sie mit ausreichender (krimineller) Energie ausgespäht werden können.

Während es im privaten Bereich um die Wahrung der eigenen Persönlichkeitsrechte geht, haben Unternehmen ein konkretes wirtschaftliches Interesse daran, dass Daten geheim bleiben. Betriebsspionage nimmt besonders über die digitalen Kanäle zu. Oft wird diese Gefahr unterschätzt, doch viele KMU haben schon negative Erfahrungen gemacht.

Mobile Security

Mobile Geräte und Anwendungen erhöhen das Risiko insofern, dass Unternehmens-IT die abgeschotteten Netzwerke verlässt. Tragbare Endgeräte machen den physischen Zugriff wahrscheinlicher, da diese leicht verloren gehen. Verbindungen zwischen den Geräten und den Unternehmensservern können abgehört werden – insbesondere wenn sie schlecht gesichert sind. Außerdem steigt die Gefahr der Shadow-IT. Mitarbeiter sind es gewohnt, auf ihren Smartphones komfortable Dienste wie Dropbox zu nutzen. Ist dies nicht zentral geregelt, landen geheime Dokumente schnell im privaten Cloud-Account – ab hier ist eine Verbreitung für das Unternehmen nicht mehr zu kontrollieren.

Wie Sie Risiken senken