IMG_5783_AusschnittEs war so, wie man es haben will. Sonniges Wetter, draußen sitzen, in einer schönen Umgebung, zusammen sein. Nein, wir reden nicht von Urlaub. Wir reden von der Jahreszielplanung für die Jahre 2016/2017, zu deren Erstellung die Mitarbeiter von XINFO sich im Mai getroffen haben. Ort des Treffens war das Kloster Waldsassen in der Nähe von Marktredwitz in der Oberpfalz.

Jahreszielplanung – das hört sich erst mal sehr bürokratisch an, nach langen Sitzungen, beharrlich an die Wand starren und der Hoffnung auf einen pünktlichen Beginn des Abendessens. Es kam anders.

IMG_5763_AusschnittHerr Victor Kaufmann von SchmidtColleg moderierte für uns einen Prozess, an dessen Ende klar definierte Ziele standen, die vom ganzen Team zusammen erarbeitet und getragen wurden.

Der Weg dahin war interessant für alle: Es war eine Hinführung zu einem Verständnis für Veränderung und Verbesserung, zum Willen, sich gegenseitig besser kennenzulernen, und zu verstehen, wie andere Personen funktionieren. Und vor allem, dass andere Personen anders funktionieren als man selbst. Erst dadurch wird eine Firma zu einem Gebilde, das mehr ist als die Summe der Teile: wenn die Mitarbeiter sich in ihre Kollegen hinein versetzen können. So werden Missverständnisse vermieden, und die Meinungen anderer als ebenso berechtigt anerkannt wie die eigene.

Bild1Nach der Vorbereitung durch Herrn Kaufmann war aus einer anfänglichen Skepsis eine gespannte Erwartungshaltung geworden, und der Prozess führte uns am zweiten Tag dann in die eigentliche Jahreszielplanung. Die langfristige Vision der XINFO, ihr Leitbild und wo das Unternehmen im Jahr 2023 mit den Mitarbeitern stehen will, das war bekannt, und mit den Mitarbeitern schon vorher abgestimmt. Für uns war nun die Frage, wie konkret kommen wir dort hin, und wie sehen die nächsten 1,5 Jahre in unserer Planung aus? Mit anderen Worten: Wo wollen wir Ende 2017 stehen?

IMG_5762_AusschnittDazu erstellten wir eine Zielesammlung, die wir bis dahin als Ganzes erreichen wollen. Die Werkzeuge, die wir für diese Sammlung benutzten, waren ein Rückblick auf das vergangene Jahr (was war gut, was war schlecht, was wollen wir verbessern) und eine Themensammlung unserer kühnsten Erwartungen und unserer schlimmsten Befürchtungen. So war es einfach, Ziele zu finden, mit denen alle einverstanden sein konnten.

Entscheidend war dabei vor allem, dass diese Ziele dann auch als Unternehmensziele festgelegt werden konnten. So hatte jeder das Gefühl, etwas bewegen zu können und gehört zu werden.

Bild4Insgesamt wurden 14 Ziele formuliert, die wir in den Jahren 2016/2017 erreichen wollen. Aber nicht nur die Ziele, sondern auch die konkreten Maßnahmen zu deren Erreichung.

 

 

 

 

kleinesTeam_01Sie wurden von den Hutträgern dieser Ziele (= den verantwortlichen Mitarbeitern dafür) mit einem kleinen Team abgeleitet, mit einem Datum versehen und der ganzen Gruppe vorgestellt.

Auf diese Weise wurde klar, dass der finanzielle Erfolg der Firma und die persönliche Weiterentwicklung kein Gegensatz sein müssen. Zufriedene und überzeugte Kunden sowie hoch motivierte Mitarbeiter sorgen automatisch dafür.

Diese Erkenntnis brachte uns zu einem weiteren Schritt. Wir sahen, dass die partnerschaftliche Art des Umgangs miteinander und mit den Kunden sowie die Akzeptanz für die Sichtweisen anderer positive Auswirkungen auf die Christian_01alltägliche Arbeit in der Firma haben.

Dies wollten wir weiter erforschen, was aus Zeitmangel aber nicht mehr möglich war. In einem Anschlussworkshop zur Denkstilanalyse werden wir dies so schnell wie möglich aber nachholen. Die Ergebnisse daraus sollen als Teamspielregeln formuliert werden, und in der alltäglichen Zusammenarbeit eine große Rolle spielen.

 

So funktionierte der Prozess entsprechend der XINFO Vision, die lautet: Wir übernehmen Verantwortung für unsere wichtigsten Güter: unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und ihre Familien, und nehmen sie mit auf unserem Weg in eine exzellente Zukunft.

IMG_5758_Ausschnitt

Übrigens: klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern. Klicken Sie erneut auf das Bild (in der Mitte), um es wieder zu schließen.