In der Jahreszielplanung für die Jahre 2016/2017 hatten wir gesehen, dass eine partnerschaftliche Art des Umgangs miteinander positive Auswirkungen auf die alltägliche Arbeit in der Firma hat, denn es führt zu einer höheren Akzeptanz für die Sichtweisen anderer. Und nicht nur das: diese Art wirkt sich auch auf den Umgang mit den Kunden aus. Beides zusammen trägt wesentlich dazu bei, die Umsatzziele zu erreichen und gleichzeitig die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen.


Diese entscheidende Einsicht hätten wir bei unserem Seminar zur Jahreszielplanung gerne weiter erforscht, was damals aber aus Zeitmangel nicht möglich war. In einem Anschlussworkshop haben wir das nun Anfang Juli nachgeholt. Dieser wurde wiederum von Herrn Victor Kaufmann vom SchmidtColleg moderiert.

Denkstilanalyse

Als Vorbereitung hatten wir einen Test zur Denkstilanalyse ausgefüllt. Je nach den Ergebnissen des Tests wurde ein Profil für jeden Mitarbeiter erstellt. Die Ergebnisse wurden uns von Herrn Kaufmann in dem Seminar übergeben und erläutert.

Einzelprofil Beispiel

Einzelprofil Beispiel

Mit diesen Profilen waren erstaunliche und manchmal sogar überraschende Einsichten über die Psyche möglich – sowohl über die eigene als auch über die der Kollegen. Plötzlich wurde klar, warum man in bestimmten Situation immer wieder die gleichen Missverständnisse mit einem Kollegen hat: weil dem einen zum Beispiel Sicherheit wichtig ist, der andere aber immer etwas Neues probieren will. So wird ein besseres Verständnis der Handlungen untereinander möglich.

Denkstildominanzen in einem Vertriebsteam Beispiel

Denkstildominanzen in einem Vertriebsteam Beispiel

In einem weiteren Schritt erläuterte er auch das Teamprofil, das aus den individuellen Profilen zusammengesetzt ist. Dieses dient dazu, zu erkennen, wo unsere Stärken und Schwächen als ganze Firma liegen. Das ist zum Beispiel bei Neueinstellungen wichtig, um die unterschiedlichen Denkweisen der Mitarbeiter in eine günstige Balance zu bekommen.

Teamspielregeln

Mit diesen Erkenntnissen formulierten wir die Teamspielregeln, was der Hauptfokus des ganzen Seminars war. Diese sollten für uns selbst und für den Umgang mit den Kunden gelten (zwei-Gewinner-Strategie).

Die Spielregeln orientieren sich an unseren zentralen Werten:

XINFO Lebensfreude

Lebensfreude

Das Versprechen an unsere Kunden:

  • „Wir freuen uns immer, wenn Sie anrufen – oder vorbei kommen.“
  • „Die Art, wie wir für Sie arbeiten, wird Sie begeistern.“

Teamspielregel XINFO:

  • „Wir fördern körperliche und geistige Ausgeglichenheit.“
  • „Die Art, wie wir zusammen arbeiten, begeistert uns.“

Zuverlässigkeit

Das Versprechen an unsere Kunden:

  • „Bei uns sind Sie in sicheren Händen. Mehr geht nicht.“

Teamspielregel XINFO:

  • „Wir halten ein, was wir uns gegenseitig zusagen.“
  • „Ich fühle mich bei der Arbeit sicher und wohl.“
XINFO Zuverlässigkeit
XINFO Innovation

Innovation

Das Versprechen an unsere Kunden:

  • „Wir stehen für kreative Ideen bei komplexen Fragestellungen, die funktionieren.“
  • „Wir bieten Ihnen Wettbewerbsvorteile durch neue Technologien.“

Teamspielregel XINFO:

  • „Wir schaffen Raum für Kreativität.“
  • „Wir bilden uns kontinuierlich weiter.“
  • „Wir vermeiden „Muda“ (japanisch für Verzetteln, Vergeuden von Ressourcen).“

Familie

Das Versprechen an unsere Kunden:

  • „Egal wie „vertrackt“ Ihre Situation ist: Wir sind für Sie da.“

Teamspielregel XINFO:

  • „Jeder ist für den andern da.“
  • „Wir gehen ehrlich mit unseren Stärken und Schwächen um.“
  • „Unser Umgang miteinander ist wertschätzend und respektvoll.“
XINFO Familie

Kreativität, Konzentration und Erschöpfung

Im Zen heißt es, dass man keine Zeit mit sinnlosen oder gar destruktiven Verhaltensweisen verschwenden soll (siehe dazu: Daishin-Zen von Hinnerk Polenski). Untersuchungen zeigen aber, dass wir genau das bei der Arbeit machen.

Im Durchschnitt verbringen wir etwa 20% der Arbeitszeit mit Dingen, die uns wirklich Spaß machen und die unser Talent sind. Das Gefühl dazu ist entspannte Intensität. Der Arbeitsoutput ist hoch: er liegt bei 40% der Anforderung.

XINFO Muda40% der Arbeitszeit sind Pflichterfüllung. Man macht, was eben gemacht werden muss. Es geht hier um Disziplin, Verstand und Konzentration. Die Energie wird möglichst ökonomisch genutzt, um schnell fertig zu werden. Der Arbeitsoutput ist mittel: er liegt bei 60%.

Die letzten 40% der Arbeitszeit sind oft destruktiv. Hier spielen Ablenkung, Verstrickung und Getrieben-Sein die Hauptrolle (Muda-Zustand). Das Gefühl dazu ist körperlich-geistige Unruhe und Erschöpfung. Der Arbeitsoutput ist fast bei 0%.

Wir bei XINFO wollen bei der Arbeit die destruktiven Verhaltensweisen vermeiden. Dann würden wir das Gleiche schaffen, hätten aber mehr Zeit für Projekte, in denen wir kreative Ideen verwirklichen könnten, wozu im Normalbetrieb nie Zeit ist.

 

Die XINFO Vision

Wir sehen, dass die XINFO Vision immer mehr mit Leben gefüllt wird: „Wir übernehmen Verantwortung für unsere wichtigsten Güter: unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und ihre Familien, und nehmen sie mit auf unserem Weg in eine exzellente Zukunft.“ Und das schaffen wir, indem wir ein Vorbild sind: Selber das tun, was wir von anderen erwarten…

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