Internet der DingeArchiv

Als Spezialist für die Analyse und die visuelle Aufbereitung von komplexen Datenstrukturen unterstützt XINFO seit Jahrzehnten Unternehmen aus der produzierenden Industrie. Eines unserer modernsten Programme ist das Performance Center.

Es ist eine Auswertungssoftware, die vor allem unter den Bedingungen einer digitalisierten Fertigung nach Industrie 4.0 eingesetzt wird. Sie funktioniert sowohl in der Großindustrie als auch in den mittelständischen Betrieben, wobei sie vor allem in letzteren wegen der günstigen Kosten den Einstieg in die digital organisierte Produktion sehr erleichtert.

Die OEE (Overall Equipment Effectiveness; Deutsch = Gesamtanlageneffektivität) ist eine Kennzahl, die in der produzierenden Industrie oft genutzt wird. Sie misst die ungeplanten Verluste einer ganzen Anlage. Dabei berücksichtigt Sie Daten aus drei Bereichen: die Verfügbarkeit der Produktionslinie, der Leistung der Produktionslinie und der Qualität der hergestellten Produkte. Sie fasst damit die Organisation des Fertigungsprozesses, die hergestellten Stückzahlen und die Eigenschaften des Produkts zusammen.

Mit der Smart Home Control App von XINFO lassen sich die Geräte in Ihrem Haus auf einfache und intuitive Weise steuern. Es ist eine Anwendung für iOS, die vor allem für Apple iPhones und iPads gedacht ist. Unternehmen können die App als White-Label-Lösung nutzen; eigene Farben und das Firmenlogo sind selbstverständlich verwendbar. Wir sind aber auch in der Lage, eine vollständig individualisierte Lösung zu erstellen, bei der Sie all Ihre Vorstellungen zu Funktionen, Design und Vermarktung verwirklichen können.

Wir haben ein kurzes Video erstellt, das zeigt, was mit der XINFO Smart Home Control App möglich ist. Da die ersten HomeKit-Geräte erst in diesen Tagen erscheinen, haben wir für unsere Tests einen Prototypen auf Raspberry-Pi-Basis gebaut. Im Video zeigen wir, wie man mit der App einen LED Leuchtstreifen steuert, die Farbe ändert und die Sättigung anpasst.

Die App wird in Kürze im Apple AppStore verfügbar sein.

Mehr zur App und unsere White-Label Lösung lesen Sie hier.

Die Anpassungen der Produktion in einer Smart Factory nach den Prinzipien von Industrie 4.0 bestehen darin, dass eine dezentrale Intelligenz sowie die Fähigkeit zur Selbststeuerung in die Fertigungsmaschinen eingebaut sind. Zudem sind die Maschinen miteinander vernetzt. Dadurch ergibt sich die hohe Flexibilität und die Fehlertoleranz des Fertigungsprozesses.

Automatisierung_Schichten_02Traditionelle Arten der Vernetzung  können diese Prinzipien aber nicht genügend unterstützen, weil sie zen­tra­lis­tisch organisiert sind. Egal welche Topologie gewählt wird – immer sind die Fertigungsmaschinen mit den Steuerungssystemen (SCADA, SPS) verbunden, diese mit dem Manufacturing Execution System (MES) und dieses wiederum mit dem Enterprise Ressource Management (ERP) System auf der obersten Ebene. Die Steuerbefehle kommen von oben; die Ergebnisse werden detailliert zurückgemeldet und an die richtige Ebene weiter gereicht.

Solche Systeme müssen sehr viele Daten verarbeiten und sich genau an die festgelegten Regeln halten. Damit sind sie zwar unverzichtbar, aber auch starr und wenig flexibel. Das heißt: sie sind den zentralen Prinzipien von Industrie 4.0 entgegengesetzt.

Deshalb ist es in Zukunft wahrscheinlich, dass zumindest auf der Produktionsebene nicht-zentralistische Topologien eingesetzt werden. Denn die Produktionssysteme (die CPPS) haben durch ihre eingebaute Intelligenz die Fähigkeit zur Selbststeuerung. Auf die damit verbundenen Vorteile und Möglichkeiten zur Kostensenkung wird niemand verzichten wollen, nur weil das alte Netzwerk in der Vergangenheit so gut funktioniert hat.

Hannover Messe Industrie 4.0
Wir haben uns auf der diesjährigen Hannover Messe, der größten Industriemesse der Welt, umgesehen und uns speziell zum Thema Industrie 4.0 informiert.
 
Alles redet von Industrie 4.0
Die Hannover Messe hat der „Digital Factory“ einen eigenen Themenschwerpunkt gewidmet. In eineinhalb Hallen wurden speziell Lösungen zu diesem Thema präsentiert. Aber auch in den anderen Messebereichen war Industrie 4.0 allgegenwärtig.
 
Zu den Firmen, die Neuerungen zur digitalen Fabrik zeigten, gehörten klassische Maschinenbauer, Technologieunternehmen, Software-Firmen und Spezialanbieter. Darunter so namhafte Unternehmen wie Siemens, Bosch, Microsoft, T-Systems oder Accenture.
 
Man erkennt, welche Relevanz das Thema Industrie 4.0 gewonnen hat und welche Chancen damit verknüpft werden: Produktivitätssteigerung, höhere Flexibilität, Individualisierung, und nicht zuletzt die Festigung der deutschen Industrie im globalen Wettstreit.
 

Apple Watch
Die Präsentation von Apple am gestrigen Montag hat einige weitere Details der Apple Watch gezeigt. Wie erfolgreich das neue Produkt wird, werden wir ab dem 24. April sehen, wenn der Verkauf startet. Der Lifestyle, den Apple verkörpert, und Features wie Apple Pay oder Fitness/Health Tracking stellen zumindest optimale Startbedingungen dar.
 
Vorteile von Smartwatches
Smartwatches von Apple und anderen Herstellern sind die ersten ernst zu nehmenden Wearable-Produkte – Technologie, die man am Körper trägt. Doch wo genau liegt der Mehrwert, den die smarten Uhren bieten? Schließlich funktionieren Smartwatches bisher nur in Verbindung mit einem Smartphone – man könnte also auch direkt das Handy nutzen.
 
Der eigentliche Vorteil ergibt sich durch die Zugänglichkeit: Eine Nachricht, die auf dem Handgelenk dargestellt wird, ist wesentlich schneller ersichtlich als eine, die auf dem Smartphone in der Hosentasche landet. Der Unterschied scheint vielleicht banal, ist aber ähnlich groß wie zwischen Desktop-PC und Handy. Eine Nachricht, die sich durch ein Vibrieren am Arm bemerkbar macht, ist kaum zu übersehen.