Mobiler MittelstandArchiv

Bei der Einführung von Industrie 4.0 begegnen uns in den klein- und mittelständischen Unternehmen (den KMU) immer wieder die gleichen Fehler. Sie tauchen vor allem in drei Bereichen auf: im Einsatz von Maschinen, im Personal-Management und bei der Transformation der Organisation des Unternehmens.

Damit zusammen hängt das Problem der ungenügenden Datenbasis, das uns ebenfalls oft in solchen KMU begegnet. Denn wenn die Datenbasis fehlerhaft ist, oder ganze Bereiche oder Muster nicht erkannt werden, gleicht die Steuerung des Unternehmens einem Blindflug. Dann wundert sich das Management, warum die Ziele nicht erreicht werden, warum niemand weiß, wieso die Umstellungen in den Linien nicht greifen, und warum die Mitarbeiter unzufrieden sind.

Nur wenn die Datenbasis in Ordnung ist, kann man die Ursachen für Fehler genau identifizieren. Das gilt auch in Gebieten, die auf den ersten Blick gar nichts mit der Technik zu tun haben, wie zum Beispiel die Weiterbildung. Vielleicht macht ein Unternehmen hier gar keine Fehler und verhält sich vorbildlich. Wenn aber trotz allen Aufwandes die Produktivität nicht steigt und man weiß nicht warum, ist das ganze Industrie 4.0 Projekt in Frage gestellt, und man kommt auf keinen grünen Zweig.

Im Folgenden schauen wir uns die wichtigsten Fehler an, die immer wieder gemacht werden. Danach beschäftigen wir uns mit den Unzulänglichkeiten der Datenbasis, und wie man diese abstellt.

Als Spezialist für die Analyse und die visuelle Aufbereitung von komplexen Datenstrukturen unterstützt XINFO seit Jahrzehnten Unternehmen aus der produzierenden Industrie. Eines unserer modernsten Programme ist das Performance Center.

Es ist eine Auswertungssoftware, die vor allem unter den Bedingungen einer digitalisierten Fertigung nach Industrie 4.0 eingesetzt wird. Sie funktioniert sowohl in der Großindustrie als auch in den mittelständischen Betrieben, wobei sie vor allem in letzteren wegen der günstigen Kosten den Einstieg in die digital organisierte Produktion sehr erleichtert.

Es gibt eine Menge Kennzahlen in der produzierenden Industrie, die zur Beurteilung der Effektivität der Fertigung dienen. Eine davon ist die Overall Equipment Effectiveness (OEE; Deutsch = Gesamtanlageneffektivität). Ihr spezifischer Anwendungsbereich ist die Erfassung der ungeplanten Verluste einer ganzen Anlage.

Als Firma für App-Entwicklung bekommen wir viele Anfragen und Ideen zu Apps. Dadurch entsteht ein Überblick darüber, was am Markt gefragt ist, und was für Erwartungen die Kunden haben. Es kommt dabei öfter vor, dass solche Erwartungen nicht realistisch sind, und einem Erfolg entgegenstehen. Deshalb haben wir eine Artikelserie konzipiert, die auf Mobile Zeitgeist zu lesen ist. Dort gehen wir den wichtigsten Fragen nach, die man sich vor der Umsetzung einer App-Idee stellen sollte.

 

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Wenn eine App programmiert wurde, ist der abschließende Schritt die Verteilung an die Benutzer. Für Apples mobiles Betriebssystem iOS gibt es dazu drei Kanäle:

  • Der erste Kanal ist für Unternehmen gedacht, die eine App für die Anwendung im eigenen Haus bereitstellen wollen, zum Beispiel eine Vertriebssoftware für Versicherungen oder eine Terminplanung für Servicetechniker. Die Entwicklung wird entweder von der eigenen IT-Abteilung vorgenommen oder man beauftragt einen externen Dienstleister.
    Für die Nutzung dieses Kanals braucht man einen Enterprise Developer Account. Die Verteilung der Apps geschieht über Downloadlinks oder eine Enterprise Mobility Management (EMM) Software.
  • Der zweite Kanal ist für Unternehmen gedacht, die nicht-öffentlich von einem Entwickler im App-Store kaufen. Sie benutzen das Volume Purchase Program (VPP), und erwerben damit Codes, mit denen sie eine bestimmte Anzahl von Apps laden können.
    Vor der Bereitstellung zum Download durchläuft die App ein Review bei Apple.
  • Der dritte Kanal ist für Unternehmen gedacht, die öffentlich zugängliche Apps direkt im App-Store kaufen.
    Auch in diesem Fall durchläuft die fertige App ein Review bei Apple, bevor Downloads möglich sind.

Apple Watch
Die Präsentation von Apple am gestrigen Montag hat einige weitere Details der Apple Watch gezeigt. Wie erfolgreich das neue Produkt wird, werden wir ab dem 24. April sehen, wenn der Verkauf startet. Der Lifestyle, den Apple verkörpert, und Features wie Apple Pay oder Fitness/Health Tracking stellen zumindest optimale Startbedingungen dar.
 
Vorteile von Smartwatches
Smartwatches von Apple und anderen Herstellern sind die ersten ernst zu nehmenden Wearable-Produkte – Technologie, die man am Körper trägt. Doch wo genau liegt der Mehrwert, den die smarten Uhren bieten? Schließlich funktionieren Smartwatches bisher nur in Verbindung mit einem Smartphone – man könnte also auch direkt das Handy nutzen.
 
Der eigentliche Vorteil ergibt sich durch die Zugänglichkeit: Eine Nachricht, die auf dem Handgelenk dargestellt wird, ist wesentlich schneller ersichtlich als eine, die auf dem Smartphone in der Hosentasche landet. Der Unterschied scheint vielleicht banal, ist aber ähnlich groß wie zwischen Desktop-PC und Handy. Eine Nachricht, die sich durch ein Vibrieren am Arm bemerkbar macht, ist kaum zu übersehen.
 

Mobile Enterprise

Was kostet eine App?

Auch wir werden immer wieder mit der Frage „Wie viel kostet eine App?“ konfrontiert, ohne genaueres über die Anforderungen zu wissen. Eine Antwort darauf kann nur so viel Wahrheit enthalten wie die Antwort auf die Frage „Was kostet ein Auto?“. Um aber zumindest einen Anhaltspunkt zu haben, kann man auf Durchschnittswerte zurückgreifen.

Eine Umfrage von kinvey unter CIOs zeigt, wie viel Unternehmen für die Entwicklung von Enterprise Apps durchschnittlich ausgeben: 270.000,-$. Primäres Ziel ist dabei die Senkung von Kosten und die Steigerung der Produktivität.

Warum Ziele verfehlt werden

Trotz der hohen Entwicklungskosten, die sicherlich über dem europäischen bzw. deutschen Durchschnitt liegen, sind 24% der Verantwortlichen mit dem Entwicklungsprozess unzufrieden. Dies liegt laut der Umfrage vor allem an dem produkt- und funktionsgetriebenen Ansatz, den 75% der Befragten haben – nur 25% lassen sich durch eine zentrale mobile Strategie leiten. Es werden also spezifische Lösungen für spezifische Problemstellungen erstellt. Dadurch werden sehr viele Insellösungen geschaffen, welche jede für sich hohe Kosten verursacht. Synergieeffekte bleiben außen vor.

Was Sie besser machen können

Digitale Daten gehören zu unserem privaten wie auch geschäftlichen Alltag. Die Spionage durch Geheimdienste zeigt jedoch, dass wir uns gezielt um den Schutz vor Abhörung kümmern müssen. Dies gilt besonders in mobil-ausgerichteten Unternehmen.

Anfällige Daten

Das Thema Datensicherheit ist spätestens seit dem NSA-Skandal in aller Munde. In einem Artikel bei Zeit Online weist der Anwalt Niko Härting auf die Herausforderungen hin, die staatliche Überwachung zu kontrollieren. So sei eine Klage vor dem Verfassungsgericht schwierig, da dort eine persönliche Betroffenheit vorausgesetzt wird, welche kaum nachzuweisen ist. Dadurch bleibt rechtswidriges Verhalten des BND ungeahndet.

Die Skandale rund um die Nachrichtendienste zeigen immer wieder, wie anfällig unsere Daten sind und wie leicht sie mit ausreichender (krimineller) Energie ausgespäht werden können.

Während es im privaten Bereich um die Wahrung der eigenen Persönlichkeitsrechte geht, haben Unternehmen ein konkretes wirtschaftliches Interesse daran, dass Daten geheim bleiben. Betriebsspionage nimmt besonders über die digitalen Kanäle zu. Oft wird diese Gefahr unterschätzt, doch viele KMU haben schon negative Erfahrungen gemacht.

Mobile Security

Mobile Geräte und Anwendungen erhöhen das Risiko insofern, dass Unternehmens-IT die abgeschotteten Netzwerke verlässt. Tragbare Endgeräte machen den physischen Zugriff wahrscheinlicher, da diese leicht verloren gehen. Verbindungen zwischen den Geräten und den Unternehmensservern können abgehört werden – insbesondere wenn sie schlecht gesichert sind. Außerdem steigt die Gefahr der Shadow-IT. Mitarbeiter sind es gewohnt, auf ihren Smartphones komfortable Dienste wie Dropbox zu nutzen. Ist dies nicht zentral geregelt, landen geheime Dokumente schnell im privaten Cloud-Account – ab hier ist eine Verbreitung für das Unternehmen nicht mehr zu kontrollieren.

Wie Sie Risiken senken

Business Frau mit iPad

Mobile Enterprise wird für deutsche Unternehmen immer wichtiger. Dies geht aus einer Studie der Beratungsfirma IDC hervor. Demnach verfügen 53% der Firmen über ein eigenes Budget für mobile Apps oder Geräte. Bis 2016 erwarten 82% der Befragten weiter steigende Budgets.

Vor allem das Thema Mobile Security steht dabei 2015 im Fokus. Außerdem gewinnen die Themen Choose Your Own Device (CYOD) und Bring Your Own Device (BYOD) an Relevanz.

Bei den Zielen geht es dem Großteil der Firmen um die Optimierung von Geschäftsprozessen. Das Potenzial mobiler Technologien wird also mehr und mehr erkannt. Vor allem für den deutschen Mittelstand sehen wir enorme Chancen.

Sollte Ihr Unternehmen noch nicht über eine mobile Strategie verfügen, empfehlen wir unser Whitepaper „In 9 Schritten zur mobilen Strategie“, das Sie unter www.offensive-mobiler-mittelstand.de kostenlos herunterladen können.