IMG_5783_AusschnittEs war so, wie man es haben will. Sonniges Wetter, draußen sitzen, in einer schönen Umgebung, zusammen sein. Nein, wir reden nicht von Urlaub. Wir reden von der Jahreszielplanung für die Jahre 2016/2017, zu deren Erstellung die Mitarbeiter von XINFO sich im Mai getroffen haben. Ort des Treffens war das Kloster Waldsassen in der Nähe von Marktredwitz in der Oberpfalz.

Jahreszielplanung – das hört sich erst mal sehr bürokratisch an, nach langen Sitzungen, beharrlich an die Wand starren und der Hoffnung auf einen pünktlichen Beginn des Abendessens. Es kam anders.

Industrie 4.0 ein gern benutzter Begriff, wenn es darum geht, die Zukunft der deutschen Industrie zu beschreiben. Die digitalisierte Produktion ist aber gar nicht so neu, wie viele denken. Für sich genommen sind die wichtigen Komponenten alle schon da. Nirgendwo werden Techniken gefordert, die es noch nicht gibt, sie werden nur an die modernen Bedingungen angepasst.

Was aber wirklich neu ist, ist die Art der Organisation des Fertigungsprozesses, in der alles vernetzt ist. Das betrifft die ganze Fabrik, nicht nur die Produktionslinien. Wenn alles vernetzt ist, ist auch alles betroffen. Es gibt eine vertikale Integration der verschiedenen Softwareschichten von der Produktionssteuerung bis zum übergeordneten ERP-System, und eine horizontale Integration vom Liefernetzwerk über die eigentliche Fertigung bis hin zum Produkt im Einsatz und sogar bis zum abschließenden Recycling.

Das allerdings bringt eine ganz neue Situation mit sich, wenn Probleme auftauchen. Es gibt nicht chronisch zu wenige Informationen wie früher, sondern zu viele. Die negativen Folgen entstehen heute eher dadurch, weil man in der Masse der Daten nichts Sinnvolles findet, und weniger dadurch, weil man nicht genug weiß. Das genau ist übrigens das Geschäftsmodell für Firmen, die mit ihren Algorithmen große Big-Data Haufen auf brauchbare Muster erforschen.

Es gibt eine Menge Kennzahlen in der produzierenden Industrie, die zur Beurteilung der Effektivität der Fertigung dienen. Eine davon ist die Overall Equipment Effectiveness (OEE; Deutsch = Gesamtanlageneffektivität). Ihr spezifischer Anwendungsbereich ist die Erfassung der ungeplanten Verluste einer ganzen Anlage.

Mit der Smart Home Control App von XINFO lassen sich die Geräte in Ihrem Haus auf einfache und intuitive Weise steuern. Es ist eine Anwendung für iOS, die vor allem für Apple iPhones und iPads gedacht ist. Unternehmen können die App als White-Label-Lösung nutzen; eigene Farben und das Firmenlogo sind selbstverständlich verwendbar. Wir sind aber auch in der Lage, eine vollständig individualisierte Lösung zu erstellen, bei der Sie all Ihre Vorstellungen zu Funktionen, Design und Vermarktung verwirklichen können.

Mobile Performance Management

Die meisten mittelständischen produzierenden Unternehmen in Deutschland stehen vor der Aufgabe, die gesamte Fertigung zu digitalisieren. Ihnen ist klar, dass sie diesen Prozess – den man auch Industrie 4.0 nennt – nicht aufhalten können, wenn sie auf Dauer im internationalen Wettbewerb bestehen wollen. Im Gegensatz zu Großunternehmen reagieren sie jedoch oft zögerlich, denn anwendbare Lösungen sind heute noch sehr teuer.

Umso wichtiger ist eine Auswertungssoftware, die kostengünstig ist, und dennoch unter den Bedingungen einer digitalisierten Fertigung perfekt funktioniert. Eine solche Software würde vielen der mittelständischen produzierenden Unternehmen den Einstieg in die digital organisierte Produktion sehr erleichtern. Denn eines ändert sich nie – egal ob digital oder analog: wenn man eine Fabrik bis ins Detail steuern will, hat man immer zu wenige Informationen.

Selbst einfache Produkte werden heute oft mit Beteiligung Dutzender Firmen hergestellt, die in verschiedenen Teilen der Welt liegen. Man nennt das Globalisierung. Jeder hat dieses Wort schon einmal gehört. Egal ob man damit Ängste oder eine gute Gelegenheit zur Kostensenkung verbindet, eines kann man dem Thema nicht absprechen: es ist bedeutend. Es ist sogar so bedeutend, dass die Wirtschaft ganzer Länder davon abhängt, wie sie damit umgehen.

Die rasanten Entwicklungen in der IT führen dazu, dass immer mehr Daten anfallen. Durch Industrie 4.0 sollen diese Daten besser genutzt werden und zu effizienteren Prozessen führen. Die Anwendungen funktionieren wie ein Teleskop: Man erkennt einen Lichtpunkt und zoomt bei Bedarf immer weiter in die verdichteten Daten hinein. Mobile Applikationen machen diese Analyse jederzeit und überall verfügbar. Vieles ist jedoch noch Theorie. Wir zeigen Ihnen anhand konkreter Beispiele, was heute schon möglich ist und wie dadurch Ihre Arbeit vereinfacht wird.

Dieser Beitrag ist der zweite Teil des Artikels über Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die gesamte Gesellschaft. Es geht darum, ob es wirklich gerechtfertigt ist, die Umstellung der Produktion nach den neuen Prinzipien als Revolution zu bezeichnen. Dazu müsste diese Umstellung Folgen haben, die mit denen der vorangegangenen Stufen der industriellen Revolution vergleichbar sind, als die Arbeit sich völlig veränderte und es sogar zu sozialen Katastrophen kam. Die Gesellschaft als Ganzes wandelte sich, was oft mit großen Anpassungsschwierigkeiten verbunden war. Wenn das aber nicht der Fall ist, sollte man Industrie 4.0 eher als evolutionären Prozess bezeichnen.

Dieser Artikel handelt von den Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die gesamte Gesellschaft. Er besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil, den Sie gerade lesen, beschäftigt sich damit, dass die Einführung einer neuen Art der Produktion immer auch eine Infrastruktur braucht, damit die Technik sich durchsetzen kann. Wenn  man also eine neue Technik beurteilen will, muss man auch außerhalb der Fabriken schauen, gerade wenn die Veränderungen als Revolution angekündigt werden. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns damit, ob Industrie 4.0 wirklich eine Revolution ist, oder ob sie doch eher einer Evolution gleicht.