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Business-Apps - finden Sie die richtige Balance

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Mehr und mehr Unternehmen entdecken mobile Anwendungen und Apps. Diese halten verstärkt Einzug in gewerbliche Bereiche, wie die Fertigung, die Instandhaltung, das Qualitätsmanagement oder den Service.

Analysten schätzen, dass bis 2021 eine Verdoppelung auf weltweit 6,3 Milliarden App-Nutzer stattfinden wird. Speziell in den produktionsnahen-Bereichen werden Mobile Services immer häufiger eingesetzt. Das Ziel liegt klar auf der Hand: Mobile Anwendungen helfen dabei, Arbeitsprozesse innerhalb von Teams und in Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und mobilen Kräften einfacher, effektiver und effizienter zu gestalten.
So erhalten Anwender alle notwendigen Informationen/Nachrichten latenzfrei an die Hand – oder besser ausgedrückt: auf ihre Uhr (Smartwatch), das Telefon oder das Tablet übertragen. Somit werden Prozesse beschleunigt und Entscheidungen aufgrund besserer Informationen schneller getroffen. Wer aber glaubt, dass das nur ein Push der Informationen auf diese Geräte sei, ist schlecht beraten. Mit zunehmender Nutzung von Positions-, Kamera- und Scanner-Informationen wird mehr und mehr Intelligenz in die Lösungen integriert. Beispielweise können Positionsdaten Fehlerauswertungen verbessern oder visualisierte CAD-Maschineninformationen die Instandhaltung erleichtern.
Dank der Einfachheit dieser Anwendungen werden diese auch immer öfter zur Datenerfassung von Sachverhalten, wie Produktionsproblemen, oder gar zur Erstellung von Verträgen oder dem Project Monitoring eingesetzt.
Dadurch erwarten Unternehmenslenker eine Effizienzverbesserung um mindestens 30-40%, basierend darauf, dass sich die Geschwindigkeit der Entscheidungen deutlich beschleunigen wird.
Wir sind davon überzeugt, dass sich diese Erwartungen in den nächsten Jahren bestätigen und sogar ausgebaut werden. Es werden sich weiter neue Anwendungsbereiche mit mobilen Endgeräten, wie den neuen Smartwatches oder den neuen hoch-performanten Smartphones, eröffnen. Klar ist auch, dass Apps in vielen Industriebereichen bald genauso selbstverständlich genutzt werden, wie wir heute zum Beispiel unsere Bahn- oder Flugtickets mobil kaufen und die Fahrkarte mobil mit uns führen.

Das hört sich spannend an: Wie gehe ich so ein Projekt an und was ist zu beachten?
Die Entwicklung von Business-Apps erfordert vorab der Klärung ein paar grundlegender Themen. Hierbei sind die Technologie, die Anwendungen und das Thema der Anwender zu diskutieren. Zudem ist hinzuzufügen, dass man ebenso über den Tellerrand hinaussehen sollte, denn die App wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein wesentliches Frontend zum Anwender darstellen.
Nachdem wohl die meisten dieser Apps auch in Zusammenarbeit mit Backendsystemen, wie SAP, Salesforce und Co., betrieben werden, so ist es dringend angeraten, sich mit einem Experten für das Thema Digitalisierung zu vernetzen. Kurz gesprochen sollten alle bestehenden Ziele sowie Ideen gesammelt und priorisiert werden, um daraus einen Weg aufzuzeichnen, wie man diese Gedanken entweder in die Mobile Anwendung bringt, diese miteinander vernetzen oder auch die einzelnen Lösungen sinnvoll voneinander abgrenzen kann.
Denn es sei darauf hingewiesen, dass dies weniger technologische Fragestellungen und auch keine Schnittstellendefinitionen sind. Es sind vielmehr betriebswirtschaftliche Fragestellungen, in welchen Prozessen deren Interaktionen mit den Informationssystemen sowie handelnden Personen und Hierarchien beleuchtet werden sollten, um daraus ein Prozessgerüst, den Informationsfluss und das User Interface ableiten zu können.

Die Vorbereitung der Entwicklung
Nachdem geklärt ist, welche Ideen mit der App umgesetzt bzw. welche Zielzustände (z.B. Reduktion der Bearbeitungszeiten) oder welchen Digitalisierungsgrad man gerne durch den Einsatz einer Mobilen Anwendung erreichen möchte, steht der Produktentstehungs-/-entwicklungsprozess im Fokus. Die nachfolgend formulierten Empfehlungen sollten Sie unserer Meinung nach dabei berücksichtigen:

Im Blickpunkt: Anwender und Anwendbarkeit
Der Erfolg einer Business-App steht und fällt mit der Akzeptanz der Anwender, die täglich damit arbeiten. Eine ansprechend gestaltete Anwendung mit intuitiven User Interfaces spielt dabei eine wesentliche Rolle. Das hören wir sehr häufig. Frägt sich nur, wie setzt man das in die Realität um? Ganz einfach. Nutzen Sie Fachleute/Partner mit grafischer und SW-technischer Kompetenz. Entwickeln Sie ein Mockup mit Werkzeugen (z.B. Zeplin). Diese Werkzeuge ermöglichen, dass die Entwickler an einem Projekt arbeiten und Sie Designs und Styleguides mit genauen Spezifikationen, Assets und Codeausschnitten automatisch übertragen können.
Vertrauen Sie auf die Rückmeldung Ihrer Anwender und planen Sie dafür entsprechende Rückmeldungsmöglichkeiten. Lassen Sie Ihre Ideen verifizieren bzw. entwickeln Sie mit diesen Ideen die Anwendung sukzessive weiter.
Das Ergebnis: Durch die enge Zusammenarbeit mit den Anwendern kann ein besseres Produkt entwickelt und vorgestellt werden, welches auf die Bedürfnisse der Benutzer zugeschnitten ist.

Entwicklungsprozesse, -zeiten und -ressourcen
Eine der ersten und wohl auch wichtigsten Entscheidungen, die Sie vor der Entwicklung von Business-Apps treffen sollten, ist die Frage nach der Plattform. Apple iOS/Android/oder Hybride (PWA). Die Antwort darauf bringt nun eine Reihe neuer Fragen hervor bezüglich Design, Entwicklungszeiten, Know-how und ebenso Fragen zu den Einsatzszenarien (Use Cases). Später kommen noch die Fragen zur Wartung auf die Agenda, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen.
Nun bitte der Reihe nach: Sollte eine App auf verschiedenen Plattformen angeboten werden, was in der Praxis immer mehr die Regel ist, werden höhere Kosten anfallen, da Besonderheiten der Plattformen vorab abgeklärt werden müssen. Diese werden sich über den Lebenszyklus der App amortisieren, da Entwicklungsschritte schneller von der Hand gehen.
In vielen den benannten Kundenszenarien ist die Offlinefähigkeit unabdingbar. Da die Speicherkapazität der Browser (in welchen die PWA-App läuft) beschränkt ist, erhöht dieser Punkt die Komplexität, da geeignete Schnittstellen, Protokolle bzw. Bibliotheken in der Regel nur online verfügbar sind.
Zudem bietet eine plattformunabhängige Entwicklung von PWA-Apps, z.B. mit Ionic-Angular-Cordova-Frameworks) Investitionssicherheit, sowohl für den Kunden, da Ableitungen auf native Apps und auch eine zukünftige Portierung auf neue Plattformen in der Regel schneller und kostengünstiger möglich sind.

Verteilung und Wartung der App
Ein häufig unterschätztes Thema betrifft die Bereitstellung und Updates der App. Dabei ist zu entscheiden, inwiefern die App öffentlich oder Firmen-intern distribuiert werden soll. In der Regel werden Business-Apps intern über entsprechende Intranet-Sites verteilt. Hier gilt ebenso der Rat, das so beizubehalten, um den Zertifizierungsprozess, der bis zu 2 Wochen dauern kann, auszulassen. Kein Vorteil ohne Nachteil, denn wie werden nun Updates oder Bug-Fixes bereitgestellt? Nun ja, das kommt auf die gewählte Entwicklungsumgebung an, denn bspw. JavaScript/HTML5 ermöglichen individualisierte Updates. Bei Hybriden Apps wiederum müssen der Rollout und das Update manuell bzw. über entsprechende MDM-Systeme (Airwatch etc.) erfolgen. Was zudem bei all dem App-Hype nicht übersehen werden darf, ist, dass Apple für die Nutzung von Apps Zertifikate nutzt, die jährlich angepasst und erworben werden müssen.

Zusammenfassend/Fazit/Business-Apps – Fragen und Antworten
Wer also den digitalen Wandel mit Hilfe von Business-Apps in seinem Unternehmen vorantreiben möchte, sollte die neuen Gegebenheiten unserer sich stetig verändernden Arbeitswelt aufnehmen. Ein wichtiger Baustein neben Technologie und Designfragen ist dabei die Zusammenarbeit mit Ideengebern und Beteiligten – machen Sie Betroffene zu Beteiligten. Und da reicht es nicht, wenn Sie zu Beginn des neuen Jahres ein paar Schlagworte wie Industrie 4.0-Digitale Transformation sowie die Agenda setzen und anschließend deren Umsetzung einfordern.
Gute und enge Zusammenarbeit bedeutet mehr, als mit denen, die eine hohe Motivation für das Thema mitbringen, neue Wege zu gehen. Es bedeutet vielmehr, Projekte mit den Kunden, dem Markt zu entwickeln, zu testen und kontinuierlich weiter zu entwickeln. Und das wird nie aufhören!
Deshalb sind Auftraggeber und -nehmer gefordert, ihre Ideen zu transportieren und nicht nur das umzusetzen, was schon lange bekannt ist oder was man gerade gehört hat. Zugegeben, provokant ausgedrückt: Nicht das Fehlermachen behindert den Fortschritt, sondern das Festhalten am Verdacht, Fehler zu machen, behindert den Fortschritt.
Sind wir nicht alle auf der Suche nach neuen Ideen und Antworten für diese neue digitale Welt der Business-App? Nur häufig fehlt uns der Glaube an die Veränderung oder gar der Willen, neue Wege auszuprobieren, um unsere neue digitalisierte Zukunft selbst zu gestalten.
Gerade deswegen sollten wir uns bei all den Apps sowie den damit einhergehenden Digitalisierungs- und Sicherheitsfragen wieder darauf besinnen, was uns Menschen eigentlich ausmacht. Alles, was man dann noch tun muss, ist diese Menschen an einem (auch virtuellen) Ort zusammenzubringen, und gute Ideen werden entstehen und Projekte sich schrittweise vorwärts entwickeln – ganz von alleine.
So lautet unser Glaube: Wir sind davon überzeugt, dass Innovation nur in Zusammenarbeit mit Menschen entsteht, nicht durch Technologien. Mögen Ihnen diese Zeilen helfen, einen einfachen und guten Ansatz für die Umsetzung Ihrer nächsten Business- (Progressive-Web-)App zu wählen.

XINFO ist der Spezialist für die Analyse und die visuelle Aufbereitung von komplexen Datenstrukturen aus der Fertigung und der Produktion. Mit einer wissenschaftlich fundierten Methode erzielen wir bei unseren Kunden Effizienz- und Qualitätssteigerungsraten von bis zu 30%, und das erfolgreich seit mehr als 30 Jahren. Unter den Bedingungen der kommenden Umstellung der Produktion auf Konzepte aus Industrie 4.0 stellen wir maßgeschneiderte Verfahren zur Verbesserung der Wertschöpfung zur Verfügung.

Wir unterstützen Werks- und Produktionsleiter bei der Beantwortung von Fragen wie z.B.:

·         Wie erfülle ich die definierten Ziele durch exzellente Wertschöpfung und nachhaltige Verfolgbarkeit.

·         Wie kann ich meinen Bereich noch effizienter gestalten.

·         Wie ziehe ich mehr Nutzen aus den verfügbaren KPIs.

Dabei ist es egal, welche Plattform zum Einsatz kommt – es wird die für die spezifische Aufgabenstellung beste Lösung gesucht. Dies kann eine Desktop-Anwendung, eine Website oder eine App sein. Wichtig ist, dass der jeweilige Mehrwert genutzt wird, um ein optimales Ergebnis für den Nutzer zu erzielen. Überzeugendes Design und Usability runden unsere Lösungen ab.

Die OEE (Overall Equipment Effectiveness; Deutsch = Gesamtanlageneffektivität) ist eine Kennzahl, die in der produzierenden Industrie oft genutzt wird. Sie misst die ungeplanten Verluste einer ganzen Anlage. Dabei berücksichtigt Sie Daten aus drei Bereichen: die Verfügbarkeit der Produktionslinie, der Leistung der Produktionslinie und der Qualität der hergestellten Produkte. Sie fasst damit die Organisation des Fertigungsprozesses, die hergestellten Stückzahlen und die Eigenschaften des Produkts zusammen.

In Deutschland entgehen den produzierenden Unternehmen jedes Jahr hohe Beträge durch fehlerhaft interpretierte Maschinendaten. Mit der kommenden Fertigung nach den Prinzipien von Industrie 4.0 verschärft sich das Problem noch, denn die Menge an Daten nimmt enorm zu.

Deshalb wird das Human Machine Interface (HMI) in der nahen Zukunft zu einem immer wichtigeren Produktionsfaktor. An dieser Schnittstelle geschieht die Übergabe der Informationen an die Mitarbeiter. Wenn es dort zu Störungen kommt, entstehen mitten in der Produktion Probleme, die manchmal unlösbar scheinen. Bestenfalls fallen unnötige Kosten an. Schlimmstenfalls aber wird es unmöglich, die Produktion zielgerichtet zu steuern, und die Management-Ebene wundert sich, warum ihre Interventionen nicht die gewünschten Ergebnisse bringen.

Vor allem in produzierenden Firmen des Mittelstands lassen sich drei Kernprobleme identifizieren, die immer wieder auftreten:

  1. Die Daten sind unvollständig und nicht aussagekräftig.
  2. Die relevanten Informationen in den Daten sind schwierig zu erkennen.
  3. Selbst erstellte Tools zur Datenerkennung sind ineffizient und binden qualifizierte Arbeitskräfte.

Die rasanten Entwicklungen in der IT führen dazu, dass immer mehr Daten anfallen. Durch Industrie 4.0 sollen diese Daten besser genutzt werden und zu effizienteren Prozessen führen. Die Anwendungen funktionieren wie ein Teleskop: Man erkennt einen Lichtpunkt und zoomt bei Bedarf immer weiter in die verdichteten Daten hinein. Mobile Applikationen machen diese Analyse jederzeit und überall verfügbar. Vieles ist jedoch noch Theorie. Wir zeigen Ihnen anhand konkreter Beispiele, was heute schon möglich ist und wie dadurch Ihre Arbeit vereinfacht wird.

Wenn eine App programmiert wurde, ist der abschließende Schritt die Verteilung an die Benutzer. Für Apples mobiles Betriebssystem iOS gibt es dazu drei Kanäle:

  • Der erste Kanal ist für Unternehmen gedacht, die eine App für die Anwendung im eigenen Haus bereitstellen wollen, zum Beispiel eine Vertriebssoftware für Versicherungen oder eine Terminplanung für Servicetechniker. Die Entwicklung wird entweder von der eigenen IT-Abteilung vorgenommen oder man beauftragt einen externen Dienstleister.
    Für die Nutzung dieses Kanals braucht man einen Enterprise Developer Account. Die Verteilung der Apps geschieht über Downloadlinks oder eine Enterprise Mobility Management (EMM) Software.
  • Der zweite Kanal ist für Unternehmen gedacht, die nicht-öffentlich von einem Entwickler im App-Store kaufen. Sie benutzen das Volume Purchase Program (VPP), und erwerben damit Codes, mit denen sie eine bestimmte Anzahl von Apps laden können.
    Vor der Bereitstellung zum Download durchläuft die App ein Review bei Apple.
  • Der dritte Kanal ist für Unternehmen gedacht, die öffentlich zugängliche Apps direkt im App-Store kaufen.
    Auch in diesem Fall durchläuft die fertige App ein Review bei Apple, bevor Downloads möglich sind.

Apple Watch
Die Präsentation von Apple am gestrigen Montag hat einige weitere Details der Apple Watch gezeigt. Wie erfolgreich das neue Produkt wird, werden wir ab dem 24. April sehen, wenn der Verkauf startet. Der Lifestyle, den Apple verkörpert, und Features wie Apple Pay oder Fitness/Health Tracking stellen zumindest optimale Startbedingungen dar.
 
Vorteile von Smartwatches
Smartwatches von Apple und anderen Herstellern sind die ersten ernst zu nehmenden Wearable-Produkte – Technologie, die man am Körper trägt. Doch wo genau liegt der Mehrwert, den die smarten Uhren bieten? Schließlich funktionieren Smartwatches bisher nur in Verbindung mit einem Smartphone – man könnte also auch direkt das Handy nutzen.
 
Der eigentliche Vorteil ergibt sich durch die Zugänglichkeit: Eine Nachricht, die auf dem Handgelenk dargestellt wird, ist wesentlich schneller ersichtlich als eine, die auf dem Smartphone in der Hosentasche landet. Der Unterschied scheint vielleicht banal, ist aber ähnlich groß wie zwischen Desktop-PC und Handy. Eine Nachricht, die sich durch ein Vibrieren am Arm bemerkbar macht, ist kaum zu übersehen.
 

Mobile Enterprise

Was kostet eine App?

Auch wir werden immer wieder mit der Frage „Wie viel kostet eine App?“ konfrontiert, ohne genaueres über die Anforderungen zu wissen. Eine Antwort darauf kann nur so viel Wahrheit enthalten wie die Antwort auf die Frage „Was kostet ein Auto?“. Um aber zumindest einen Anhaltspunkt zu haben, kann man auf Durchschnittswerte zurückgreifen.

Eine Umfrage von kinvey unter CIOs zeigt, wie viel Unternehmen für die Entwicklung von Enterprise Apps durchschnittlich ausgeben: 270.000,-$. Primäres Ziel ist dabei die Senkung von Kosten und die Steigerung der Produktivität.

Warum Ziele verfehlt werden

Trotz der hohen Entwicklungskosten, die sicherlich über dem europäischen bzw. deutschen Durchschnitt liegen, sind 24% der Verantwortlichen mit dem Entwicklungsprozess unzufrieden. Dies liegt laut der Umfrage vor allem an dem produkt- und funktionsgetriebenen Ansatz, den 75% der Befragten haben – nur 25% lassen sich durch eine zentrale mobile Strategie leiten. Es werden also spezifische Lösungen für spezifische Problemstellungen erstellt. Dadurch werden sehr viele Insellösungen geschaffen, welche jede für sich hohe Kosten verursacht. Synergieeffekte bleiben außen vor.

Was Sie besser machen können

Digitale Daten gehören zu unserem privaten wie auch geschäftlichen Alltag. Die Spionage durch Geheimdienste zeigt jedoch, dass wir uns gezielt um den Schutz vor Abhörung kümmern müssen. Dies gilt besonders in mobil-ausgerichteten Unternehmen.

Anfällige Daten

Das Thema Datensicherheit ist spätestens seit dem NSA-Skandal in aller Munde. In einem Artikel bei Zeit Online weist der Anwalt Niko Härting auf die Herausforderungen hin, die staatliche Überwachung zu kontrollieren. So sei eine Klage vor dem Verfassungsgericht schwierig, da dort eine persönliche Betroffenheit vorausgesetzt wird, welche kaum nachzuweisen ist. Dadurch bleibt rechtswidriges Verhalten des BND ungeahndet.

Die Skandale rund um die Nachrichtendienste zeigen immer wieder, wie anfällig unsere Daten sind und wie leicht sie mit ausreichender (krimineller) Energie ausgespäht werden können.

Während es im privaten Bereich um die Wahrung der eigenen Persönlichkeitsrechte geht, haben Unternehmen ein konkretes wirtschaftliches Interesse daran, dass Daten geheim bleiben. Betriebsspionage nimmt besonders über die digitalen Kanäle zu. Oft wird diese Gefahr unterschätzt, doch viele KMU haben schon negative Erfahrungen gemacht.

Mobile Security

Mobile Geräte und Anwendungen erhöhen das Risiko insofern, dass Unternehmens-IT die abgeschotteten Netzwerke verlässt. Tragbare Endgeräte machen den physischen Zugriff wahrscheinlicher, da diese leicht verloren gehen. Verbindungen zwischen den Geräten und den Unternehmensservern können abgehört werden – insbesondere wenn sie schlecht gesichert sind. Außerdem steigt die Gefahr der Shadow-IT. Mitarbeiter sind es gewohnt, auf ihren Smartphones komfortable Dienste wie Dropbox zu nutzen. Ist dies nicht zentral geregelt, landen geheime Dokumente schnell im privaten Cloud-Account – ab hier ist eine Verbreitung für das Unternehmen nicht mehr zu kontrollieren.

Wie Sie Risiken senken

Business Frau mit iPad

Mobile Enterprise wird für deutsche Unternehmen immer wichtiger. Dies geht aus einer Studie der Beratungsfirma IDC hervor. Demnach verfügen 53% der Firmen über ein eigenes Budget für mobile Apps oder Geräte. Bis 2016 erwarten 82% der Befragten weiter steigende Budgets.

Vor allem das Thema Mobile Security steht dabei 2015 im Fokus. Außerdem gewinnen die Themen Choose Your Own Device (CYOD) und Bring Your Own Device (BYOD) an Relevanz.

Bei den Zielen geht es dem Großteil der Firmen um die Optimierung von Geschäftsprozessen. Das Potenzial mobiler Technologien wird also mehr und mehr erkannt. Vor allem für den deutschen Mittelstand sehen wir enorme Chancen.

Sollte Ihr Unternehmen noch nicht über eine mobile Strategie verfügen, empfehlen wir unser Whitepaper „In 9 Schritten zur mobilen Strategie“, das Sie unter www.offensive-mobiler-mittelstand.de kostenlos herunterladen können.